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Die Unabhängigen Fordern Zügige Verlagerung Des EDEKA-Marktes

Die Unabhängigen fordern zügige Verlagerung des EDEKA-Marktes

Deutliche Kritik an der weiteren Blockadehaltung von Grünen und Familienpartei

Als absurdes Theater bezeichnet der Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat für den Stadtrat Michael Trittelvitz die nunmehr veröffentlichte Stellungnahme der Familienpartei sowie die Positionierung der Grünen zur Verlagerung des EDEKA-Marktes an der Spieser Landstraße.

Diese einhergehend mit einer Vergrößerung der Marktfläche ist für die Nahversorgung u. a. von den Wohngebieten Mühlwald und Roter Flur zwingend geboten.

Wie die Medien kürzlich berichteten, hat der Stadtrat mit überwiegender Mehrheit, darunter auch den Stimmen der Unabhängigen, einem Verkauf des benötigten Geländes an EDEKA zugestimmt. Es geht dabei in erster Linie um den bisherigen Parkplatz sowie den direkt angrenzenden Teilbereich des jetzigen Sportplatzes Obermühle, wobei auf der verbleibenden Restfläche in Abstimmung mit den Fußballvereinen ein Kleinspielfeld entstehen soll.

Wer gedacht hat, dass damit die über Monate dauernde Verzögerungshaltung der Koalition von CDU, Grünen und Familienpartei aufgegeben wird, wird nunmehr eines Besseren belehrt.

So wird von der Familienpartei die Thematik „Abriss der Tischtennishalle“, welche in keinem direkten Zusammenhang mit der Verlagerung des EDEKA-Marktes von der einen auf die andere Straßenseite besteht, erneut problematisiert und zudem überraschenderweise eine Neuplanung des Marktes im Bereich des bisherigen Hartplatzes gefordert. Abgesehen davon, dass dieser weitgehend überhaupt nicht zum Kaufgelände gehört, wäre die Errichtung des Marktes direkt hinter den Gärten der Anwohner der Straße Am Mühlwald alles andere als optimal. Gleiches gilt für die Forderung, neue Parkplätze bis zum Blau zu schaffen.

Peter Richter, der Spitzenkandidat der Unabhängigen für den St. Ingberter Ortsrat. bezeichnet dies als weiteren untauglichen Versuch, die notwendige Verlagerung des Marktes und die bereits vorliegenden Beschlüsse des Stadtrates zu unterlaufen.

Verwunderung lösen auch die jetzigen Statements der Grünen-Kandidaten Schmitt und König aus. Die Grünen hatten in Ausschuss- und Stadtratssitzungen der vergangenen Monate vielfach Gelegenheit, sich zu den bis ins Detail mit großem Aufwand erstellten Plänen zu positionieren. Die Ankündigung eines Gegenentwurfs kann daher allenfalls als Fortsetzung der Verzögerungshaltung bewertet werden. Im Übrigen hat der Kandidat König anlässlich der zur Gesamtthematik veranstalteten Bürgerversammlung sich ausdrücklich positiv zur geplanten Verlagerung ausgesprochen, sein plötzlicher Sinneswandel ist erklärungsbedürftig.

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